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Biologie: Mitose

Die Mitose(oder indirekte Kernteilung, Kariokynese) ist ein Vorgang der Zellkernteilung in den Zellen der eukariotischer Lebewesen. Sie dient der identischen Reproduktion von Zellen (gleiche Anzahl an Chromosomen = gleiche Erbinformation).
Mitose wird in 4 – 5 Phasen eingeteilt:

  • Prophase
  • Prometaphase
  • Metaphase
  • Anaphase
  • Telophase
    (Die Prometaphase wird besonders in englischsprachigen Literatur als eigenständige Phase gesehen).

Die Prophase beginnt mit dem Aufbau des Spindelapparates: die beiden Zentrosomen trennen sich und werden zu den Zellpolen verschoben; damit ist die Zelle polarisiert und der Spindelapparat beginnt sich aufzubauen. Im Zellkern beginnt die Spiralisierung der DNS, der Nukleolus löst sich auf.

In der Prometaphase zerfällt die Kernhülle, die Spindelfasern wachsen aus, verbinden sich von beiden Polen ausgehend mit den Kinetochoren der Chromosomen und bewegen diese aktiv in die Teilungsebene der Zelle. Ab hier beginnt die Metaphase : die Chromosomen sind jetzt maximal verkürzt und werden durch die Spindelfasern der beiden Zentriolen in der Äquatorialebene fixiert. Der Chromatidenspalt wird sichtbar.

In der Anaphase trennen sich die beiden Chromatiden eines Chromosoms voneinander. Die Tochterchromosomen, die nur noch aus einem Chromatid bestehen (Ein-Chromatid-Chromosomen) werden mit Hilfe der Zugfasern des Spindelapparates an den Centromeren zu den entgegengesetzten Polen der Zelle transportiert. Dabei verkürzen sich die Kinetochorfasern.

In der Telophase, sobald die Chromosomen die Pole erreichen, depolymerisieren sie sich immer weiter verkürzten Kinetochorfasern. Die Kernhülle und Nukleolus werden gebildet und der Spindelapparat löst sich auf. Die Chromosomen entschrauben (dekondensieren) sich. Die eigentliche Teilung des Zytoplasmas und damit der Zelle wird durch die Zytokinese beschrieben.

Bei einzelligen Eukaryonten (Protisten) ist die Mitose zusammen mit der Zytokinese Grundlage der Vermehrung. Bei vielen Protisten verläuft die Mitose wie bei den mehrzelligen Eukaryonten als offene Mitose, das heißt die Kernhülle wird vorübergehend aufgelöst. Eine Ausnahme bilden die Dinoflagellaten, bei denen eine geschlossene Mitose, ohne Auflösung der Kernmembran stattfindet. Bei mehrzelligen Eukaryonten ist die Mitose die Voraussetzung für die Bildung eines neuen Zellkerns und somit üblicherweise für die Bildung neuer Zellen.
Eine Mitose dauert bei menschlichen Zellen in der Regel etwa eine Stunde (im Vergleich dauert die Interphase von sich fortlaufend teilenden Zellen insgesamt durchschnittlich 24 Stunden), bei Fliegen ist die Mitose teilweise nur 8 Minuten lang.

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Name: Darja M.
Alter: 30
Fach: Chemie, Französisch, Mathematik, Russisch, Spanisch
Ort: Dortmund
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