Biologie: Winterschlaf
- Datum: 09.10.09
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Thematische Einordnung:
Fauna, Winterschlaf, Winterruhe, Stoffwechsel
- Tags: Lebewesen, Winterschlaf
Vom Winterschlaf gibt es mehrere Formen. Einmal den Winterschlaf an sich, den zum Beispiel Siebenschläfer oder Haselmäuse halten, dann die Winterruhe, wie sie Braunbären halten und
die Winter-/Kältestarre, die meistens bei Amphibien und Insekten vorkommt.
Diese drei Überwinterungsformen sind dazu gedacht, es den Tieren möglich zu machen, einen Winter zu überstehen. In dieser Zeit ist es sehr kalt und schwer an Nahrung zu gelangen. Daher fressen sich die Winterschläfer im Herbst eine möglichst große Fettreserve an, auf die ihr Körper während des Schlafs zurückgreifen kann. Wenn sie in einen Winterschlaf verfallen, sinken Herzschlag, Atmung, Körpertemperatur und somit Stoffwechsel des Tieres rapide ab. Daher verbraucht das Tier in dieser Zeit sehr wenig Energie, die es aus den vorher angefressenen Fettreserven bezieht.
Nochmal: Tiere halten Winterschlaf, um den Winter zu überbrücken, da sie in dieser Zeit nicht ausreichend Nahrung finden können. Um diesen, je nach Tier zwischen zwei- und achtmonatigen Winterschlaf, zu überstehen, legen sie sich Fettreserven an und schrauben durch Senkung von Atmung, Puls und Körpertemperatur ihren Energieverbrauch. So können sie diese Zeit problemlos überstehen.
Gefährlich wird es für die Tiere, wenn sie während des Winterschlafs zu oft geweckt werden, da dies immer auch einen Anstieg des Energieverbrauchs bewirkt. So kann es passieren, dass am Ende des Winterschlafs ein Tier nicht mehr aufwacht, da es nicht genügend Energie hat, den Körper wieder auf “Betriebstemperatur” zu bringen.
Die Winterruhe ist eine abgeschwächte Form des Winterschlafs. Körpertemperatur und Puls werden nicht so extrem heruntergefahren wie beim Winterschlaf. Tiere die Winterruhe halten, werden zwischendurch auch immer wieder wach, um etwa ihren Schlafplatz zu wechseln.
Die Winterstarre gibt es nur bei Kaltblütern wie Amphibien oder ein paar Reptilien. Sie frieren im wahrsten Sinne des Wortes ein und werden starr. Ein Stoff in ihren Körperflüssigkeiten verhindert, dass diese Kristalle bilden und so wichtiges Gewebe verletzen.
Hoffentlich konnte der Text helfen. Bei weiteren Fragen, gerne eine Nachricht an mich. Viel Erfolg.
Literaturtipps & verwendete Quellen:
Gedächtnis,
Wikipedia
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Wiki-Autor:
| Name: | Julian G. |
| Alter: | 25 |
| Fach: | Biologie, Chemie, Erdkunde/Geogra |
| Ort: | Wuppertal |
| Preis: | 14,20 € |
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