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Biologie: Wie entstehen Allergien und kann man irgendwas dagegen machen?

Eine Allergie ist generell nichts anderes als eine Abwehrreaktion des Körpers auf fremde Stoffe.

Ich erkläre dies mal am Beispiel eines normalen “Heuschnupfen (Pollenallergie)”.

Bei einem gesunden Menschen sieht die Reaktion wie folgt aus:

Die Pollen werden eingeatmet, der Körper erkennt, dass es sich um Pollen handelt und sendet Botenstoffe aus, die diese “Fremdkörper” beseitigen. Bei geringen Mengen passiert sonst nicht viel weiteres.

Bei einem Allergiker ist es allerdings folgendermaßen:

Die Pollen werden eingeatmet. Der Körper reagiert auf die Pollen wie auf Fremdkörper, die er allerdings in diesem Falle nicht identifizieren kann. Der Körper geht in eine Notabwehrreaktion rüber und versucht alles Mögliche, um diese Pollen wieder aus dem Körper los zu werden. Die Nase läuft, man beginnt zu niesen, die Augen tränen, Hustenreize uvm. Die Reaktion kann von einem leichten Jucken in der Nase bis hin zum Asthmaschock (Atemschwierigkeiten, die zum Tode führen können) führen.

Bei Wespengiftallergien reagiert der Körper ganz extrem. Die Gifte können nicht weiterverarbeitet werden und lösen im zentralen Nervensystem Alarm aus. Die Einstichstelle schwillt an, im Hals kann dies zum Atemstillstand führen. Die einzige Hilfe verschafft eine Spritze mit Cortison und einem Gegengift zum Wespengift.

Was kann man gegen Allergien tun?

Primär kann man mit den gängigen Antiallergikern die Symptome reduzieren, sodass man weniger niest, die Augen aufhören zu jucken etc. Die Allergie selbst kann man mit Tabletten jedoch so gut wie gar nicht beseitigen.

Die einzige Möglichkeit, die Hilfe verschaffen kann ist die sogenannte “Hyposensibilisierung”.
Dies kann entweder mit einer Spritze ablaufen (jede Woche eine Spritze über den Winter hinweg, und das dann 3 Jahre lang) oder mit der Einnahme von Tropfen (tägliche Einnahme auch über einige Jahre hinweg).

Beides funktioniert nach dem gleichen Prinzip:

Es werden von der ersten Einnahme an minimal die Allergene in den Körper gebracht, damit sich der Stoffwechsel auf die Allergene vorbereiten kann und Antikörper bildet. Wenn die Anzahl der Allergene minimal ist, funktioniert dies ganz gut. Die Anzahl der Allergene wird allerdings dann von Einnahme der Tropfen (bzw. Spritze) immer etwas erhöht. Im letzten Behandlungsjahr hat man dann die höchste Anzahl der Allergene, die in den Körper geführt werden. Nach der gesamten Therapie, hat sich dann zu 90 % Der Körper an die Allergene gewöhnt und wenn diese jetzt (in unserem Beispiel ja die Pollen) wieder in den Körper gelangen, funktioniert das gleiche wie bei einem gesunden Menschen, nämlich nichts was man merkt. Alles wird im Körperinneren “beseitigt”.

Nach jeder Behandlung muss man allerdings min. 30 min beim Arzt sitzen, falls der Körper zu heftig reagieren sollte.

Allerdings läuft im Großen und Ganzen alles risikolos ab.

Wiki-Autor:

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Name: Tami A.
Alter: 22
Fach: Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Mathematik
Ort: Hamburg
Preis: 14,20 €
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Qualifikation:
verifiziert

Integrität:
-
Was mir am Nachhilfeunterricht geben Spaß macht:

Ich möchte meinen Nachhilfeschülern die Möglichkeit geben, möglichst einen guten Abschluss zu erreichen.

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