Chemie: Schmelztemperatur von Ionenbindungen
- Datum: 04.11.09
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Ionenbindung bedeutet, dass Atome durch elektrostatische Kräfte zusammengehalten werden. Ein Beispiel hierfür ist Kochsalz (NaCl – Natriumchlorid). Diese Substanz hat relativ hohe Schmelztemperatur, weil die elektrostatischen Kräfte sehr stark sind.
Man kann es durch zwei Atome beschreiben, die sich ein paar Elektronen teilen, die aber viel stärker an einem der Atome gebunden sind als an dem anderen. Die Schmelztemperatur bedeutet nichts anderes als dass den diesen atomaren Abstand groß genug ist, dass der Werkstoff fließen kann.
Bei NaCl zieht Chlorid einen der Elektronen, die zu Natrium gehören, an sich, aber sie sind so stark aneinander gebunden, dass es eine höhere Temperatur nötig ist, um den Abstand zwischen den beiden zu erhöhen.
Bei Molekularbindungen teilen sich zwei Atome auch ein paar Elektronen, allerdings sind sie ungefähr gleich an beide Atome verbunden. Daher ist diese Bindung weniger stark als die ionische Bindung und es ist daher einfacher die Abstände zwischen den Atomen zu erhöhen.
Außerdem: Die elektrostatischen Kräfte sind am stärksten, wenn der atomare Abstand kleiner ist. Daher sind auch in ionischen Bindungen kleinere Atome stärker aneinander gebunden als die größeren.
Beispiel: NaCl hat eine Schmelztemperatur von 801 Grad Celsius. NaBr hat einen ähnlichen Aufbau, aber eine Schmelztemperatur von 747 Grad Celsius, da Brom größer als Chlorid ist.

