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Chemie: Was ist Milchsäure und wie entsteht sie?

Milchsäure (Fachterminus: Laktat) ist eine Carbonsäure, die in menschlichen Zellen entsteht, wenn dort Glucose in Abwesenheit von Sauerstoff verstoffwechselt wird. Ein Vorgang, der als anaerobe Respiration bezeichnet wird.

Im Normalfall erfolgt die Metabolisierung der Glucose wie folgt: Glucose wird über das Blut in eine Zelle (z.B. eine Muskelzelle) transportiert. Im Zytoplasma dieser Muskelzelle wird nun durch das Einwirken einer Vielzahl von Enzymen und unter Gewinn einer geringen Menge von Energie (in der Form von ATP) aus der 6 C-Atome enthaltenden Glucose, ein 3 C-Atome enthaltender Stoff namens Pyruvat. Diesen Vorgang bezeichnet man als Glykolyse.
Ist die Zelle mit genügend Sauerstoff versorgt, gelangt das Pyruvat in die Mitochondrien und wird dort unter großem Energiegewinn zu Kohlenstoffdioxid und Wasser weiterverarbeitet.
Ist die Zelle allerdings nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, so kann das Laktat nicht in die Mitochondrien gelangen. Stattdessen werden im Zellplasma zwei H-Atome angefügt – der daraus entstandene Stoff ist eine organische Säure, nämlich das Laktat.
Die Muskelzelle selbst kann mit dem Laktat nun nichts mehr anfangen, selbst wenn die Sauerstoffversorgung wieder optimal ist – ein Abbau der Milchsäure ist nur in Leber, Niere und Herzmuskel möglich.
Eine extreme Anhäufung von Laktat kann für den Menschen Risiken beeinhalten, da das saure Laktat den Säure-Basen-Haushalt des Blutes beeinträchtigen kann.

Laktat wird also immer dann gebildet, wenn nicht genug Sauerstoff in der Zelle vorhanden ist. Dies ist z.B. typischerweise der Fall, wenn man intensiv Sport treibt. Die Muskeln brauchen plötzlich ein vielfaches der Energie und oft kann nicht schnell genug ausreichend Sauerstoff herantransportiert werden, sodass die Zellen nur Glykolyse betreiben können und sich Laktat anhäuft.
Früher wurde angenommen, dass ein erhöhter Laktatspiegel der Grund für Muskelkater ist – diese Theorie wurde allerdings verworfen. Die Messung von Laktatspiegeln ist dennoch weiterhin ein wichtiges Instrument in der Sportmedizin – anhand eben dieser Spiegel kann die Sauerstoffversorgung des Körpers eines Sportlers unter Belastung und damit sein Trainingsstand beurteilt werden.

Zusammenfassend kann dementsprechend gesagt werden, dass Milchsäure eine Carbonsäure mit 3 enthaltenen Kohlenstoffatomen ist, die immer dann in menschlichen Zellen entsteht, wenn dort nicht genug Sauerstoff vorhanden ist (z.B. in Muskeln beim Sport).

Man kann diese Säure auch synthetisch darstellen, z.b.
würde ich den entsprechenden Alkohol einfach zur Säureform
oxidieren.
Auch mit nukleophilen Substitutionsreaktion sollte diese
Säure darstellbar sein

Wiki-Autor:

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Name: Katharina Z.
Alter: 22
Fach: Biologie, Chemie, Englisch, Geschichte
Ort: Berlin
Preis: 14,20 €
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verifiziert

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-
Was mir am Nachhilfeunterricht geben Spaß macht:

Ich arbeite gerne mit Menschen, und habe es schon immer als enorme Bereicherung empfunden anderen mein Wissen zu vermitteln. Von der enormen Genugtuung mal abgesehen, macht es mir schlicht Spaß!

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Mitautoren: <a href="http://www.tutoria.de/sebastiang6">sebastian g.</a>

 

 

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