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Englisch: Indirekte Rede im Englischen

“Indirekte Rede” (“indirect speech”) heißt ja: jemand sagt oder fragt etwas, und ich sage als Beschreibender
a) wer es sagt bzw. fragt
b) was sie/ er sagt bzw. fragt
Das gilt fürs Deutsche, fürs Englische und fürs Französische.

Will sagen: so ein Satz besteht in der Regel aus zwei Teilen; diese zwei Teile muss ich dann in der Grammatik getrennt behandeln, also gleichlassen oder verändern.
Beispiel auf Deutsch: direkte Rede: (1) Er sagte: (2) “Heute ist ein schöner Tag.”
Teil (1) muss gleichbleiben, denn er sagt uns ja, wann die Äußerung getan wurde.
Teil (2) – ja, da scheiden sich Schrift- und Umgangssprache.
A. Indirekte Rede mit “dass”: Teil (2) bleibt gleich, nur das Prädikat rückt ans Ende:
“Er sagte, dass heute ein schöner Tag ist.”
B Indirekte Rede ohne “dass”: Hier schreibt die Grammatik für Teil (2)den Konjunktiv I vor:
“Er sagte, heute sei ein schöner Tag.”

WICHTIG: Die Zeit in Teil (1) und Teil (2) wird beibehalten.

Durch Vermischung beider Konstruktionen gibt es (umgangssprachlich) auch: “Er sagte, heute ist ein schöner Tag.”- “Er sagte, dass heute ein schöner Tag sei.”
Weil viele Menschen im Gebrauch des Konjunktivs unsicher sind, greifen sie zur Sicherheit gleich zum Konjunktiv II: “Er sagte, heute wäre ein schöner Tag.” – “Er sagte, dass heute ein schöner Tag wäre.”(Wobei mitschwingt, dass es nicht stimmt.)

Wesentlich anders im Englischen ist, dass die Zeit in Teil (1) die Zeit von Teil (2) bestimmt.
Beispiel: (1) He said: (2) “Today is a fine day”. (Beim Personalpronomen “he” wäre die Umstellung eleganter: “Today is a fine day”, he said.)
Damit die Logik deutlicher wird, nenne ich aber den Hauptsatz weiterhin Teil (1) und den Inhalt der Aussage Teil (2).
“He said” ist ja simple past. Teil (1) und Teil (2) finden gleichzeitig statt – deswegen muss Teil (2) die Zeit von Teil (1) übernehmen, also: “He said today WAS a fine day.”
Wir sprechen in der Grammatik von “Gleichzeitigkeit der Handlung”.
Die anderen Veränderungen gelten dementsprechend – immer muss ich mir die Frage stellen: “Was war vorher, was war nachher?”

He said: “Yesterday was a fine day.” —> He said yesterday HAD BEEN a fine day. (“vorzeitig”)
He said: “Tomorrow will be a fine day.” —> He said tomorrow WOULD BE a fine day.(“nachzeitig”)

Wenn man in der Beurteilung von “vorzeitig” und “nachzeitig” unsicher ist, stelle man sich einen Zeitstrahl vor. “Vor-zeitig” ist dann davor, das heißt links.
Für Ergänzungen und Korrekturen bin ich dankbar.

Wiki-Autor:

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Name: Michael T.
Alter: 54
Fach: Latein
Ort: Stuttgart
Preis: 14,20 €
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Qualifikation:
verifiziert

Integrität:
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Was mir am Nachhilfeunterricht geben Spaß macht:

Meine Lehrer und mein Vater haben mich sehr gefördert.1983 kam ich ohne Beruf nach Stuttgart zurück und fing mit Nachhilfe an, einfach weil es das war, was ich am besten konnte.Gerne denke ich mir auch "alternative" Lernmethoden oder -konzepte aus.

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