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Erdkunde/Geographie: Aufwind

These: Aufwind ist nach oben treibende Luft

Die Erde ist umgeben von der Atmosphäre. Innerhalb dieser Atmosphäre befinden sich gasförmige Moleküle, unsere Luft. (siehe Zusammensetzung der Luft)

Mit steigender Höhe wird sowohl deren Dichte, als auch Temperatur kleiner.
Das Sonnenlicht trifft, sofern es nicht durch Wolken absorbiert oder reflektiert wird, auf den Erdboden und erwärmt diesen. Der Erdboden wiederum erwärmt die Umgebungsluft so lange, bis sich ein wärmeres, schlauchartiges Luftgebilde ablöst und nach oben steigt. Diesen Vorgang des Aufstiegs nennt man Thermik, den Warmluftschlauch Themikschlauch oder je nach Typ Blase.

Grund für das Aufsteigen: Warme Luft ist “leichter” und “weniger dicht” als kalte Luft – sie versucht den Druck auszugleichen, was in größerer Höhe der Fall ist

Dabei kühlt die warme Luft sich je nachdem ob feucht oder trocken unterschiedlich ab
(siehe Feucht- und/oder Trockenadiabatisch)
Reicht die Energie der warmen Luft aus um höher zu steigen als der Kondensationspunkt, so entsteht eine Wolke.
An den Rändern so eines Aufstiegs fließt kalte Luft nach unten nach, um ihrerseits den Druck auszugleichen (Abwinde)

Andere Gründe für einen Aufwind können sein:

- Hangaufwind (Wind steigt den Berg hinauf, eventuell Lenticulariswolke bei Ablösung und Kondensation)
Grund: Gezeitenwinde im Gebirge

- Allgemeine Winde die auf ein Hindernis prallen und die Luft zum Aufsteigen zwingen

Exkurs Physik: Wärme ist Energie, wird diese eine Molekülmasse, z.B. Luft zugefügt, reagieren die Moleküle darauf, in dem sie anfangen stärker zu schwingen. Durch diese Schwingungen treiben die Moleküle auseinander und die Dichte der Masse nimmt ab. Somit wird die Luft pro cm3 weniger, ihr Volumengewicht wird leichter. Somit ist warme Luft leichter als kalte.

Exkurs Treibhauseffekt: Wie oben genannt gelangen die Sonnenstrahlen fast ungehindert durch die Atmosphäre bis zur Erde, wo sie reflektiert werden und dann wieder zurück ins All gelangen, solange sie nicht absorbiert werden. Durch den wachsenden CO2 Ausstoß gelangt viel CO2 in die oberen Schichten der Atmosphäre, die ihrerseits die Sonnenstrahlen erneut in Richtung Erde reflektiert werden, die dann wieder zum Teil von der Erde absorbiert werden. Folge: die Erde wärmt sich übermäßig auf, der sogenannte Treibhauseffekt entsteht.

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Mitautoren: <a href="http://www.tutoria.de/christianh13">Christian H.</a>

 

 

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