Französisch: Direkte und indirekte Objektpronomen
- Datum: 03.09.09
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Thematische Einordnung:
Grundregeln bei direkten (Akkusativ-) und indirekten (Dativ-)Objektpronomen
- Tags: Objektpronomen, Wortarten
Der Grundsatz im Französischen besteht aus:
Subjekt + Verb + direktes Objekt + indirektes Objekt
Beispiel:
Pierre donne les livres à Paul.
Das direkte Objekt steht immmer “direkt” nach dem Verb (d.h. ohne Präposition).
Es kann durch folgende Pronomen ersetzt werden:
me, te, le/la, nous, vous, les
Das indirekte Objekt wird immer mit der Präposition à angeschlossen und ist immer eine Person.
Es kann durch folgende Pronomen ersetzt werden:
me, te, lui, nous, vous, leur
Beachte: Außer in der 3.P.Sg. und 3.P.Pl. sind die direkten und indirekten Objektpronomen identisch.
Stellung der Pronomen:
Die Pronomen stehen immer vor dem konjugierten Verb, außer bei Infinitivkonstruktionen und dem Futur composé (auch Futur proche genannt), da sie sich hier semantisch auf das Vollverb beziehen.
Je les donne à Paul.
Je lui donne les livres.
Je vais les donner à Paul.
Je veux les donner à Paul.
Bei mehreren Pronomen gilt grundsätzlich die Regel: Erst das indirekte, dann das direkte Objekt (das wieder direkt beim Verb steht).
Il donne le livre à Paul et moi. —> Il nous le donne.
Ausnahme: Treffen die Objektpronomen der 3.P.Sg. und/oder Pl. aufeinander (le/la, les und lui, leur) dreht sich die Stellung um. Es steht dann erst das direkte und dann das indirekte Objekt.
Je donne les livres à Paul. —> Je les lui donne.
Für weitere Regeln und Ausnahmen siehe Confais: Grammaire explicative.
Literaturtipps & verwendete Quellen:
Confais: Grammaire explicative
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