Geschichte: Entstehung von Arbeiterparteien und Bewegungen
- Datum: 27.11.09
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Thematische Einordnung:
Die soziale Frage des 19. Jahrhunderts
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Ende des 18. Jahrhunderts begann die Industrialisierung Europas. Durch den Fortschritt von Technik wurden erste Maschinen erfunden welche schnell die Arbeit von Menschen ersetzten. Während Europa bis zu diesem Zeitpunkt stets unter absolutistischen Regierungen stand, veränderte sich die Machtstruktur der Königs- und Kaiserreiche. Als Auslöser gilt hierbei die Französische Revolution 1789. Die Menschen werden sich immer mehr ihrer Situation bewusst und versuchen ihr Leben nun selbst aktiv mitzubestimmen.
In Deutschland beginnt dieser Prozess ebenfalls kurz nach der französischen Revolution und findet seinen Höhepunkt in den Revolutionen 1848. Diese sind jedoch weniger erfolgreich als der französische Vorreiter weshalb Deutschland weder zu einem Zentralstaat wird noch demokratisch regiert wird. Es bilden sich jedoch verschieden politische Gruppen welche für ihr Wohl eintreten wollen.
Die konkreten Gegner hierbei sind der Adel und das gehobene Bürgertum, da die Bürger mehr Macht im politischen Sinne anstreben, welches der Adel nicht einwilligen will. Außerdem gibt es Differenzen zwischen dem Bürgertum und dem Proletariat, den Arbeitern, da die Industriellen ausschließlich versuchen so viel Geld wie möglich zu verdienen und dabei nicht auf die Bedürfnisse der Arbeiter eingehen und diese unter menschenunwürdigen Konditionen arbeiten und leben lassen.
Mehr und mehr werden sich die Arbeiter ihrer Situation bewusst und versuchen gemeinsam, ihre Misere zu bekämpfen. Sie bilden zunächst Räte, Gewerkschaften, welche sich anschließend zu Parteien entwickeln. Dieses Phänomen nennt man die Arbeiterbewegung.

