Geschichte: Emser Depesche
- Datum: 03.09.10
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Thematische Einordnung:
Enstehung des Kaiserreichs
- Tags: Depesche, Emser
Bismark vertrat die Interessen Preußens. Eine dieser Intressen war Macht. Hierzu musste Preußen auch imVergleich zu den anderen Mächten Land gewinnen, dies konnte nur durch die einigung Deutschlands erreicht werden (2. deutsches Reich). Bismarks Politik war das “Blut und Eisen”-Prizip, d.h. er setzte nicht auf Verhandlungen sondern entschied diese Einigung durch Stärke und eben Krieg. In diesem Zusammenhang sind auch die drei Einigungskriege zu verstehen: Der erste zusammen mit Österreich gegen Dänemark (Deutsch-Dänischer Krieg – 1864), um später Konfliktpotential mit Österreich zu erlangen (gemeinsame Verwaltung), der zweite dann gegen Österreich um den Dualismus zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft im sich bildenden Deutschland zu beenden (zugunsten Preußens), der dritte dann gegen Frankreich als gemeinsamen “Feind” Deutschlands, sozusagen als einender Faktor!
Nun kommt das Emser Depesche ins Spiel: Will Deutschland gegen Frankreich einen Krieg beginnen, so muss es einen Krieg so vom Zaun brechen, sodass FRANKREICH und eben nicht Deutschland als Agressor dasteht, also die anderen Großmächte einschreiten. Diese Funktion erfüllte das Emser Depesche. Es war sozusagen eine Provokation an den französischen König (verkürzte diplomatische Botschaft, die also sinnentfremdet veröffentlicht wurde), die ihn vor der Öffentlichkeit “blamierte”. Daraufhin erklärte Frankreich Deutschland den Krieg, die “Welt” verstand nicht warum. Nach dem Sieg gegen Frankreich wurde im Thronsaal von Versailles dann das 2. deutsche Reich gegründet, Friedrich I zum König erklärt (Proklamation d. Deutschen Kaiserreichs – 18.01.1871).
Literaturtipps & verwendete Quellen:
Sellen 2 (kurz und klar)
Wiki-Autor:
| Name: | Malek Josef M. |
| Alter: | 21 |
| Fach: | Biologie, Chemie, Deutsch, Geschichte, Mathematik, Physik |
| Ort: | Gießen |
| Preis: | 17,00 € |
«Der ist der beste Lehrer, der sich nach und nach überflüssig macht.» George Orwell
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