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Geschichte: Konstantinische Schenkung

Konstantinische Schenkung
Von: Malek Murad 12 G LK: Rom

Im Überblick:

- lat.: Constitutum Constantini ; Donatio Constantini ad Silvestrem I papam
- eine gefälschte Urkunde
- zwei Teile: Confessio (Glaubensbekenntnis) und Donatio (Schenkung)
- angeblich vom röm. Kaiser Konstantin I* 315/ 317 ausgestellt
- spätere Päpste nutzen KS um Vormacht/ Ansprüche zu sichern/begründen

Inhalt:
Kaiser Konstantin (Christenverfolger) erkrankt gegen Ende seines Lebens an Lebra (vom Aussatz befallen*), die „römisch-heidnischen“ Priester raten ihm „im Blute unschuldiger Kinder zu baden, doch wird er von der Klage der Mütter von Mitleid ergriffen, und er schickt Mütter und Kinder nach Hause.“
Daraufhin sollen ihm im Traum die Apostel Petrus und Paulus begegnet sein, die ihn zur Belohnung für seine Tat an Papst Silvester I verwiesen hätten, der ihm helfen könne, wenn dieser ihn nicht weiter verfolge. Silvester I hält sich zu dieser Zeit versteckt. Auf Konstantins Befehl wird dieser herbeigeholt, er heilt Konstantin mittels eines Taufbades. Nach der Heilung bekennt sich Konstantin zum christlichen Glauben.
Daraufhin habe Konstantin in tiefster Dankbarkeit dem römischen Bischof den Vorrang über alle anderen Kirchen, das heißt über die Patriarchate von Konstantinopel, Antiochia, Alexandria und Jerusalem verliehen. Zusätzlich bekam der Papst die kaiserlichen Insignien (Diadem/ Purpurmantel/ Szepter) und Vorrechte (Prozessionsrecht) verliehen. Es wurde ihm außerdem auch die Herrschaft über ganz Italien und den gesamten Westen überlassen sowie der Lateranpalast geschenkt. Konstantin verlegt seinen Regierungssitz von Rom nach Konstantinopel, Silvester tritt die Herrschaft über den gesamten Westen, das Abendland an.

Nachweis der Fälschung:

Nachgewiesen durch:
Zwei Gelehrte des 15. Jahrhunderts, der deutsche Theologe und Philosoph Nikolaus von Kues und der italienische Humanist Lorenzo Valla, wie?
- das Latein der Urkunde zeigt Merkmale, die die Entstehung im frühen 4. Jhd. ausschließen
- in der Urkunde wird Konstantinopel erwähnt, obwohl es zur Geburtsstunde der Urkunde (315/317) noch Byzanz hieß
Angefertigt wurde sie offenbar im 8. Jhd. mit dem Ziel, die irdische Herrschaft der Kirche sowie die hervorgehobene Stellung des röm Bischofs vor allen anderen Bischöfen zu sichern. Man weiß bis heute nicht, wer der wirkliche Verfasser der Urkunde ist.

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Wiki-Autor:

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Name: Malek Josef M.
Alter: 19
Fach: Biologie, Chemie, Deutsch, Geschichte, Mathematik, Physik
Ort: Darmstadt
Preis: 14,20 €
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Qualifikation:
verifiziert

Integrität:
verifiziert
Was mir am Nachhilfeunterricht geben Spaß macht:

Mein Erfolgsrezept: "Ein guter Lehrer ist ein Lehrer, der sich überflüssig macht." - Orwell, "1984"

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