Geschichte: Die Entstehung der DDR
- Datum: 08.04.09
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Thematische Einordnung:
Deutschland nach 1945.
- Tags: DDR, Kalter_Krieg, Nachkriegszeit
Die Besatzungszonen:
Nach dem 2. Weltkrieg wurde Deutschland in vier Besatzungszonen der Siegermächte USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich aufgeteilt. Berlin wird in vier Sektoren aufgeteilt. Für gesamtdeutsche Fragen ist der Alliierte Kontrollrat, der aus den vier Oberbefehlshabern der Besatzungsmächte gebildet wird, zuständig. Am 5. Juni 1945 übernehmen mit der Berliner Deklaration diese vier Siegermächte die Oberste Regierungsgewalt in Deutschland.
Die während des Krieges gebildete Anti-Hitler Koalition bricht aus ideologischen Gründen auseinander. Innerhalb der vier Besatzungszonen realisieren die Siegermächte die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz jeweils nach ihrem Vorbild. Daher gingen Westmächte und UDSSR hier unterschiedliche Wege. Die Konflikte zwischen den Westmächten und der UDSSR aber vor allem zwischen der USA und der UDSSR münden in den Kalten Krieg, der unter anderem ein Auslöser für die Bildung zweier Staaten und einer Teilung Deutschlands war.
Die Bizone entsteht am 1. Januar 1947 durch die Vereinigung der amerikanischen und britischen Besatzungszonen. Im April 1949 tritt auch Frankreich bei. Die Trizone entsteht. Schon die Bizone deutet eine spätere Teilung Deutschlands an.
Der Marshallplan:
Am 5. Juni 1947 kündigt der Außenminister der USA, George C. Marshall, ein Hilfsprogramm für Europa an. Das European Recovery Program oder der Marshallplan soll die Ausbereitung des Kommunismus aus wirtschaftlicher Not heraus verhindern und den Wiederaufbau Europas ankurbeln. Die UDSSR lehnt eine Teilnahme für die von ihnen beherrschten Länder, auch für den Bereich ihrer Besatzungszone Deutschlands ab.
Voraussetzung für ein erfolgreiches Durchführen des Marshallplans war in den westlichen Besatzungszonen eine Währungsreform. Am 20./21. Juni 1948 wird die Deutsche Mark eingeführt. Am 23. Juni antwortet die UDSSR mit einer eigenen Währungsreform und mit einer Blockade des westlichen Berlins am 24. Juni. Darufhin muss Berlin über ein Luftbrücke mit sogenannten “Rosinenbombern” versorgt werden.
Die Politische Teilung Deutschlands:
Am 1. Juli 1948 sollen nun die Ministerpräsidenten der Länder über eine verfassungsgebende Versammlung die Gründung eines Westdeutschen Staates einleiten. Dazu forderten sie die westlichen Besatzungsmächte in den Frankfurter Dokumenten auf. Nun befasst sich ein Parlamentarischer Rat mit der Ausarbeitung eines Grundgesetzes. Am 24. Mai 1949 tritt das Grundgesetz in Kraft nachdem es die Zustimmung der Länderparlamente, mit Ausnahme Bayerns, und die Genehmigung durch die Militärgouverneure erhielt. Damit war die BRD gegründet.
Aus der Volkskongressbewegung für Einheit und gerechten Frieden, unter Führung der SED, geht im März 1948 der 1. Deutsche Volksrat hervor. Der Volksrat veranlasst ein Volksbegehren zur deutschen Einheit und setzt einen Verfassungsausschuss unter Leitung von Otto Grotewohl ein. Ein Entwurf für eine Verfassung der DDR wird wird am 19. März 1949 durch den Volksrat beschlossen. Diese wird über den 3. Deutschen Volkskongress angenommen. am 7. Oktober 1949 tritt der 2. Deutsche Volksrat zusammen. Er erklärt sich zur Provisorischen Volkskammer der DDR und beauftragt Otto Grotewohl mit der Regierungsbildung.
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Wiki-Autor:
| Name: | Kerstin W. |
| Alter: | 24 |
| Fach: | Deutsch, Geschichte, Latein |
| Ort: | Baden-Württemberg |
| Preis: | 17,00 € |
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