Geschichte: Vertreibung und Flucht nach Westen
- Datum: 08.10.09
-
Thematische Einordnung:
Deutschland nach dem 2. Weltkrieg
- Tags: 2.Weltkrieg, Kalter_Krieg, Nachkriegszeit
Vom 17. Juli bis 2. August 1945 treffen sich Josef Stalin (Sowjetunion), Harry S.Truman (USA)und Winston S. Churchill, später durch Clement R. Attlee abgelöst (Großbritannien), zur Potsdamer Konferenz. Dort soll über die Neuordnung Europas und das zukünftige Schicksaal Deutschlands entschieden werden. Hauptpfeiler der Beschlüsse des Potsdamer Abkommens sind die Demokratisierung, Entnazifizierung (Denazifizierung), Entmilitarisierung (Demilitarisierung) und die Dekartellisierung bzw. Dezentralisierung Deutschlands. “Merkhilfe: Die Vier Ds.”
Ein weiteres, wichtiges Thema waren die Deutschen Ostgebiete. Vorerst wird die Oder-Neiße Linie als Grenze anerkannt. Jedoch sollte die endgültige Festlegung dieser Grenze erst in einem späteren Friedensvertrag festgelegt werden. Die Überführung der in diesen Gebieten lebenden, deutschen Bevölkerung sollte in ordnungsgemäßer und humaner Weise durchgeführt werden. Stalin hatte aber schon vorher in den entsprechenden Gebieten eine polnische bzw. sowjetische Verwaltung eingerichtet.
Durch das Abkommen wurde lediglich die Vertreibung von über 12 Millionen Menschen legalisiert.
Bereits vor Kriegsende flüchten hunderttausende Deutsche vor der Roten Armee der UdSSR nach Westen.
Nach Ende des Krieges werden dann viele Deutsche auf weniger ordnungsgemäße und humane Weise aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa vertrieben.
Literaturtipps & verwendete Quellen:
Dhm (Hier findet man eine Fülle von Zusatzmaterialen wie z.B Bildern oder historischen Qellen.)
Basiswissen Schule, Geschichte, Duden Verlag.
Verwandte Artikel:
- 2.Weltkrieg:
- Kalter_Krieg:
- Nachkriegszeit:
Wiki-Autor:
| Name: | Kerstin W. |
| Alter: | 24 |
| Fach: | Deutsch, Geschichte, Latein |
| Ort: | Baden-Württemberg |
| Preis: | 17,00 € |
| Schauen Sie sich diesen und viele weitere Nachhilfelehrer genauer an: |

