tutoria-Nachhilfe-Wiki

Suchen

tutoria

Bei tutoria gibt es aktuell 2407 Tutoren für Geschichte Nachhilfe

Mitmachen

Fachbereich

Nachhilfe

Geschichte: Das Mittelalter

Das Mittelalter bezeichnet die historische Epoche zwischen der Antike und der Neuzeit. Der Begriff
„Mittelalter“ als sogenannte „Zwischenzeit“ wurde von den Humanisten des 14. und 15. Jahrhunderts geprägt. Sie betrachteten die Antike als das wertvollste Zeitalter bis dahin, das von einer düsteren Zeit des Verfalls (in Bildung, Kultur und Wissenschaft) und des Aberglaubens gefolgt wurde. Die darauf folgende Epoche, die Neuzeit, wurde als Zeitalter der Erneuerung empfunden. Eine genaue zeitliche Eingrenzung des Mittelalters ist schwierig. Ungefähr kann aber die folgende Einteilung gelten:

Frühmittelalter ca. 5. – 10. Jh.

Übergang von der Antike zum Mittelalter. Im Jahr 476 wurde der letzte weströmische
Kaiser Romulus Augustulus abgesetzt und 962 wurde Otto I. zum Kaiser des Heiligen
Römischen Reiches gekrönt.

Hochmittelalter ca. 11. – 13. Jh.

Das Hochmittelalter ist gekennzeichnet durch rasantes Bevölkerungswachstum,
Erschließen neuer Siedlungsgebiete in Osteuropa sowie vom Anstieg von Handel und
Geldwirtschaft. Kirche und Papsttum entwickeln klare Hierarchien, im Investiturstreit
kommt es zum Machtkampf zwischen Papst- und Kaisertum. Die Kreuzzüge beginnen.
Lesen und Schreiben verbreitet sich über Klosterschulen. Das Rittertum erlebt seine
Blütezeit.

Spätmittelalter ca. 13. – 15. Jh.

Seuchenepidemien dezimieren die europäische Bevölkerung. Große Hungersnöte folgen.
Im Heiligen Römischen Reich bringt das Interregnum unruhige politische Zeiten mit
sich. Karl IV. stabilisiert die Lage und die Habsburger steigen zur mächtigsten Dynastie
des Reiches auf. Die Goldene Bulle von 1356 legt Königswahl sowie Hierarchien im
Reich fest. Die Entdeckung Amerikas 1492 markiert das Ende des Mittelalters.

Wiki-Autor:

Der Autor dieses Artikels ist nicht mehr verfügbar.

 

 

ZUM SCHLIEßEN KLICKEN