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Nachhilfe

Latein: Zeiteinteilung vor und während Latein-Klassenarbeiten

A – Die Zeit zwischen den Arbeiten

In diesen Zwischenphasen müssten fünf Minuten Übungszeit pro Tag ausreichen. Halte die aber REGELMÄSSIG ein. Vielleicht kannst Du eine feste Zeit am Tag für das Lateinlernen reservieren, dann wird’s leichter fürs Unterbewusste.
Wenn an einem Tag keine Hausaufgaben anliegen, kannst Du Vokabeln oder Stammformen wiederholen (bitte auch Deutsch-Lateinisch), in Deiner Grammatik eine Seite anschauen oder einach nur etwas Lateinisches lesen. Lesen, nicht übersetzen, was Du nicht auf Anhieb verstehst, lass vorübergehend weg. Wenn Du das aber öfter machst, wirst Du nach kurzer Zeit immer mehr von dem Gelesenen verstehen. Wenn Du magst, erstelle ein “Lese-Protokoll”: "gelesen am…, “verstanden”….“nicht verstanden”) Was Du aber auf Dauer immer wieder nicht verstehst, solltest Du durch Nachfragen oder Nachschlagen klären.

Wenn Du ein Wörterbuch hast, mach Dich damit vertraut. Es ist ein Fachbuch mit entsprechender Fachsprache: Was ist z.B. unter “spumo 1” zu verstehen? (Übrigens: Verben sind immer unter der 1. Person Indikativ Präsens Aktiv aufgeführt!)
Wenn Du Spaß daran hast, lies einfach mal ab und zu darin. Du könntest zum Beispiel auch nachschauen, woher das Wort Präposition kommt (“praepositio” – und was heißt das?) oder Imperativ (wie heißt das Verb dazu?). Fast alle Begriffe aus der Grammatik, auch aus der deutschen, finden sich genauso oder in einer geringfügig anderen Form im Wörterbuch.

Denk daran: eine Sprache ist wie eine Pflanze – wenn Du sie nicht regelmäßig pflegst, geht sie ein!

Wenn Du mit den Deklinationsendungen unsicher bist, empfehle ich die “Wochentagsdeklinationen” (siehe dazu den Artikel im Tutoria-Wiki). Die kannst Du jeden Tag morgens und abends kurz wiederholen, anfangs noch als Tabelle, später kannst Du sie wahrscheinlich auswendig.

Eine gute Konjugations-Übung für “Zwischendurch” ist der “Stammtausch”; du kannst dazu anfangs gerne die Tabellen benutzen. Probier es aber möglichst bald auswendig: es geht um das Gefühl der Sicherheit im Umgang mit den Formen.

Der geht so: Nimm Dir eine beliebige konjugierte Form: sagen wir: “amatis” (2. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv) Von diesen fünf Merkmalen veränderst Du jetzt nur die Zeit, Du bildest also die ENTSPRECHENDE Form im Perfektstamm, das ist die 2. Person Singular Indikativ Perfekt Aktiv – die Lösung ist “amavistis”.
Später kannst Du die Stammformentabellen dazunehmen und schwierigere Formen bilden.

Du musst Dich mit dem Stoff SICHER FÜHLEN! Die sichere Kenntnis der Formenlehre ist die Grundlage für alle Satzkonstruktionen.
Wenn Du anhaltend etwas nicht richtig verstehst, hole dir Hilfe bei Kameraden, Deinem Lehrer oder einem Nachhilfelehrer!
KEINE LÜCKEN VERSCHLEPPEN!

Wenn Du ein System gezeigt bekommst, mit dem Du Sätze systematisch aufschlüsseln kannst, verwende es konsequent oder schaffe Dir ein eigenes. Aber verwende auch das konsequent; also nicht heute Prädikate doppelt rot unterstreichen und morgen nur einfach. Deine Finger lernen mit!

Mach diese Zeichen wirklich in den Text hinein! Es geht um Klarheit und Übersicht.

Übe in der Woche vor der Prüfung NICHT LÄNGER ALS EINE HALBE STUNDE AM STÜCK! Wenn Du dazwischen Pausen brauchst, gönn sie Dir. Verabrede mit Dir selbst eine Zeit, wie lange Du Pause machen willst.

B – Am Morgen vor der Klassenarbeit

1. Falls Du bei der Arbeit Notizpapier verwenden darfst, nimm genügend davon mit. Am besten packst Du es schon am Abend davor ein.

2. Geh ausgeschlafen und mit etwas im Magen los. Spricht vielleicht am Morgen mit einem Menschen, den Du sehr magst. Das beruhigt. Du tust Dein Bestes, und das ist immer genug!

C – Wenn Du den Arbeitsbogen vor Dir hast

Hol tief Luft und orientiere Dich, wie die Aufgaben jeweils gewertet werden. Frag notfalls nach, ob Du die Aufgaben in der vorgegebenen Reihenfolge bearbeiten musst.
Wahrscheinlich ist eine Übersetzung dabei oder sonst etwas, wofür Du Deine volle Konzentration brauchst. Also nochmals: Ruhe bewahren!

Teile jetzt die Zeit, die Du zur Verfügung hast, ein, etwa so:

Beispiel: Du musst einen Text bearbeiten und Fragen zu Augustus’ Leben und seine Taten beantworten. Zwölf Zeilen Übersetzung und sechs Sachfragen. Angenommen, Du hast 45 Minuten Zeit. Auf die Sachfragen hast Du Dich gut vor- bereitet, zieh also fünfzehn Minuten dafür ab. Jetzt bleiben Dir noch dreißig Minuten. Die teilst Du durch die Anzahl der Sätze, die der Übersetzungstext hat, nehmen wir an, es sind sechs. Die Rechnung geht: 30:6 = 5. Bitte abrunden. Ein Satz geht immer von Punkt zu Punkt. Ein Strichpunkt beendet einen Satz nicht.

Es gibt Menschen, die lesen einen Satz und bauen daraus ziemlich schnell im Geiste aus den Wörtern, die ihnen bekannt vorkommen, einen deutschen Satz. Ich nenne das “Nacherzählung”.

Wenn Du so ein “Nacherzählungs”-Typ bist, nimm Dir pro Satz eine Minute Zeit und schreibe Deine Einfälle auf ein separates Blatt! Das können halbe Sätze sein oder auch nur Vokabel-Bedeutungen.
Versuch, die Wortbedeutungen nicht in den Text zu schreiben – die genauen Formen musst Du ja sowieso noch bilden.

Wiki-Autor:

Michael T.
Name: Michael T.
Alter: 56
Fach: Deutsch als Fremdsprache, Latein, Musiktheorie
Ort: Stuttgart
Preis: 14,20 €
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Qualifikation:
verifiziert

Integrität:
-
Was mir am Nachhilfeunterricht geben Spaß macht:

Meine Lehrer und mein Vater haben mich sehr gefördert.1983 kam ich ohne Beruf nach Stuttgart zurück und fing mit Nachhilfe an, einfach weil es das war, was ich am besten konnte.Gerne denke ich mir auch "alternative" Lernmethoden oder -konzepte aus.

Was mir am Nachhilfeunterricht geben Spaß macht:

Meine Lehrer und mein Vater haben mich sehr gefördert.1983 kam ich ohne Beruf nach Stuttgart zurück und fing mit Nachhilfe an, einfach weil es das war, was ich am besten konnte.Gerne denke ich mir auch "alternative" Lernmethoden oder -konzepte aus.

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