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Latein: Zur Geschichte der lateinischen Sprache

I. Das vorliterarische Latein (ca. 6. bis 4. Jh. v. Chr.)

Das Latein ist zu Beginn seiner Überlieferung nur spärlich bezeugt. Die Sprache der ältesten Inschriften unterscheidet sich sehr stark vom klassischen Latein; sie ist aber auch noch altertümlicher als das literarische Altlatein.

Inschriften

  1. Der ‘Lapis niger’, eine Foruminschrift: älteste stadtrömische Inschrift (etwa 6. Jahrhundert)
  2. Die “Duenosinschrift” auf einem Drillingsgefäß, etwa 5. Jahrhundert
  3. Reste der ältesten Gesetzessprache:

Die Salierlieder (‘carmina Saliaria’):

Lieder der Priesterschaft der Salii bei Aufzügen im März und Oktober, begleitet von einem Waffentanz. Versmaß: der Saturnier. Sie sind vielleicht im 5. Jhdt. entstanden und nur mangelhaft überlieferte Bruchstücke in Zitaten antiker Grammatiker (Varro, 1. Jhdt. v Chr.; Q. Terentius Scaurus, hadrianische Zeit) erhalten.

Das Vulgärlatein und die romanischen Sprachen

A.

Vulgärlatein ist die gesprochene, kaum oder gar nicht von Schule und Literatur beeinflusste volkstümliche Umgangssprache. Auch während der literarischen Blütezeit gab es stets neben der Hoch- und Schriftsprache die verschiedenen Spielarten volkstümlicher Umgangssprache, die eigentlich lebendige, sich stets weiter entwickelnde Sprache des Alltags, vonder allerdings naturgemäß kaum schriftliche Zeugnisse vorliegen. Beispiele enthalten etwa die Dialoge in den Komödien desPlautus (um 200 v. Chr.), die “Cena Trimalchionis” aus dem “Satyricon” des Petron (1. Jh. n. Chr.), die “Appendix Probi” (nach 200 n. Chr.?), die Schrift des Grammatikers Consentius (ca. 5. Jh. n. Chr.), außerdem auch Inschriften, neben den Graffiti aus Pompeji und Herculaneum (1. Jh. n. Chr.) besonders die aus verschiedenen Zeiten stammenden sogenannten Verfluchungsinschriften.

B.

Das von den römischen Legionen, den römischen Beamten und Händlern in das gesamte römische Imperium getragene, von vielenals zweite Sprache gesprochene Vulgärlatein, eine weder in sozialer noch lokaler Hinsicht besonders einheitliche Sprache, bildet die Grundlage für die romanischen Sprachen.
Die regionalen Sprachunterschiede innerhalb des späten Vulgärlateins vertiefen sich etwa vom 5./6. Jh. an zunehmend. Durch die karolingische Renaissance des Schriftlateins (8./9. Jh.; Alkuin) zeigt sich zum ersten Mal, dass eine nicht mehr zu überbrückende Kluft zwischen einer das Vulgärlatein fortsetzenden romanischen Volkssprache (hier: das Altfranzösische, 9, Jh.) und der lateinischen Schriftsprache entstanden ist.

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Name: Hartmut G.
Alter: 53
Fach: Deutsch, Griechisch, Latein, Spanisch
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Was mir am Nachhilfeunterricht geben Spaß macht:

Ich habe Freude daran, Kindern (und Erw.) helfen zu können und zu sehen, wie sie in der Schule auch etwas erreichen können. Ich arbeite im Unterricht viel mit Bildern. Ich ging selbst gern zur Schule.

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