Mathematik: Verhalten von Funktionen an Definitionslücken
- Datum: 22.09.09
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Thematische Einordnung:
Rationale Funktionen
- Tags: Funktionen
Ganzrationale Funktionen (der Form $g(x)= a_{1}x^n + a_{2}x^ (n-1) + … + a_{n}x¹ +a_{n+1}$) besitzen im Normalfall die Menge der reellen Zahlen als Definitionsbereich, d.h. jedes x kann in ein Polynom eingesetzt werden und man erhält den entsprechenden Funktionswert.
Eine gebrochenrationale Funktion ist jedoch ein Quotient zweier Funktionen:
$f(x) = g(x)/h(x)$Durch die Zahl 0 darf niemals dividiert werden, weshalb f(x) für alle Nullstellen der Nennerfunktion
h(x) nicht definiert ist. Dort befindet sich also eine Definitionslücke.
Berechnung der Definitionslücken:
Bei gebrochenrationalen Funktionen sollte immer zuerst den Definitionsbereich der Funktion ermittelt werden. Dazu setzt man das Polynom h(x) = 0 und errechnet die Lösungen.
Hier ein Beispiel:
Ermittlung des Definitionsbereiches anhand einer einfachen Beispielfunktion:
$f(x) = x + 1/(x² – x – 6)$Wir rechnen die Lösungen der Nennerfunktion x² – x – 6 aus:
- $x_{1} = 3$
- $x_{2} = -2 $
=> Definitionsbereich D=R \ { 3, -2 }
Verlauf des Graphen um eine Definitionslücke:
Wie sieht der Funktionsgraph um eine Definitionslücke herum aus? Es ist bekannt:
- Je kleiner h(x) ist, desto größer wird f(x)
- Je mehr man sich einer Nullstelle von h(x) annähert, desto kleiner wird h(x).
Daraus lässt sich ableiten, dass f(x) kontnuierlich größer wird, je näher x an eine Nullstelle x_{0} von h(x) herankommt. Theoretisch wäre f(x_{0}) = “unendlich”, jedoch ist f(x_{0}) nicht definiert. Man nennt deswegen die Definitionslücken einer gebrochenrationalen Funktion auch “Pole”.
Literaturtipps & verwendete Quellen:
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Wiki-Autor:
| Name: | Christian P. |
| Alter: | 28 |
| Fach: | Englisch, Mathematik, Mathematik, Physik, Physik |
| Ort: | Marburg |
| Preis: | 14,20 € |
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