Philosophie: Die induktive Beweisführung
- Datum: 17.01.11
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Thematische Einordnung:
Schematische Darstellung der induktiven Beweisführung mit Beispiel.
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Induktiver Beweis:
- Gegenstand – Wirkung
- Wirkung – Ursache
- Gegenstand – Ursache
Während bei einer deduktiven Ableitung die Ursache als Mittelsbegriff agiert, übernimmt dier bei der induktiven Herleitung die Wirkung bzw. Erfahrung. Aristoteles, der als ´Erfinder´ der logischen Beweiführung gilt, gibt für das induktive Verfahren auch ein anschauliches Beispiel:
- I Die Planeten flimmern nicht.
- II Die nicht-flimmernden Himmelskörper sind nahe.
- III Die Planeten sind nahe .
Der Vorteil der induktiven Vorgehensweise ist, dass die Wirkungen augenscheinlicher und dadurch meist besser einzusehen sind als die zu beweisenden Ursachen. Man kann also von den empirischen Beobachtungen hin zu einem (noch) Unbekannten argumentieren.
Nachteilig dabei ist, dass man nie zu 100% sichere und somit universalisierbare Aussagen treffen kann, weil die Wirkungen nie als komplett sicher gelten können: So ist es möglich, dass 99 weiße Schwäne an und vorbeischwimmen. Wir können daraus induktiv schließen, dass Schwäne weiß sind, allerdings nicht mit 100% Sicherheit, weil es stets möglich ist, dass der 100te Schwan beispielsweise schwarz gefärbt ist.
Literaturtipps & verwendete Quellen:
Aristoteles, Zweite Analytik, Übers. v. P. Gohlke, Paderborn 1953, I 13.
Wiki-Autor:
| Name: | Matti O. |
| Alter: | 27 |
| Fach: | Geschichte, Philosophie, Politik, Sozial- / Gemeinschaftsku |
| Ort: | Tübingen |
| Preis: | 17,00 € |
Schon während meiner 6-monatigen Praktikumszeit habe ich die Arbeit mit den Schülern sehr genossen und wurde in meinem Berufswunsch, Lehrer zu werden, bestätigt. Die Begeisterung für meine Fächer möchte ich gerne weitergeben.
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