Rechnungswesen: Anlage- und Umlaufvermögen
- Datum: 16.10.09
-
Thematische Einordnung:
Grundlagen des Rechnungswesens
- Tags: Anlagevermögen, Umlaufvermögen
Anlagevermögen – das Wort sagt es schon – geht von Werten aus, die das Unternehmen als “Anlage” braucht, ein Grundstück zum Beispiel, Gebäude, Kraftfahrzeuge, eine EDV-Anlage oder Regale. Diese Vermögensteile sollen ja bleibend dem Unternehmen zur Verfügung stehen, sonst müsste der Betrieb ständig umziehen oder könnte seine Waren nicht mehr ausliefern, müsste sie ohne Regale gar auf dem Fußboden lagern. Dieses Anlagevermögen muss aus bilanzrechtlichen Gründen “abgeschrieben” werden, d.h. die Abnutzung muss regelmäßig als Vermögensminderung gebucht werden. Die Bilanz dient dem sog. “Gläubigerschutz”, darf also nie höhere Werte ausweisen als tatsächlich vorhanden.
Anders das Umlaufvermögen, seine Aufgabe ist der Umlauf. Das heißt, ein Kommen und Gehen: ein Handelsbetrieb lebt ja davon, dass Waren geliefert werden und den Betrieb wieder verlassen, und zwar möglichst häufig nacheinander (man spricht dann von “Umschlagshäufigkeit”). Das können sog. Handelswaren sein oder auch Teile, die erst produziert werden müssen, oder geistige Produkte wie etwa Software. Für alles, was ich als Grundstoff kaufe, muss ich zahlen; das erworbene Umlaufvermögen ist damit aber sog. “gebundenes Kapital”, keine “flüssigen Mittel”. Daher ist es sinnvoll, die Dauer der “Kapitalbindung” möglichst kurz zu halten.
Umlaufvermögen sind außerdem Geschäftskonten sowie kurzfristige Forderungen. Auch Forderungen müssen, wenn sie "uneinbringlich"* sind, abgeschrieben werden. Grund: Gläubigerschutz, s.o.
- Auf Deutsch: Der Kunde kann nicht zahlen.
(daher die umgangssprachliche Redewendung: “das kannst du abschreiben” d.h. “Das siehst du nie mehr wieder, finde dich damit ab.” )
Literaturtipps & verwendete Quellen:
Schmolke-Deitermann, Buchführung des Groß- und Einzelhandels
Wiki-Autor:
| Name: | Michael T. |
| Alter: | 54 |
| Fach: | Latein |
| Ort: | Stuttgart |
| Preis: | 14,20 € |
Meine Lehrer und mein Vater haben mich sehr gefördert.1983 kam ich ohne Beruf nach Stuttgart zurück und fing mit Nachhilfe an, einfach weil es das war, was ich am besten konnte.Gerne denke ich mir auch "alternative" Lernmethoden oder -konzepte aus.
- Anfragen laufen schleppend?
- Indirekte Rede im Englischen
- Warum Latein-Vokabeln auch deutsch-lateinisch lernen?
- Ich spreche nicht Lateinisch
- stop smoking!
- Limerick - was ist das?
- Parthenogenese
- Nixons Rücktritt
- Geviert
- Vokabellernen II
- "bilateral"
- Si id faciat...
- "dormiens"
- Emphatische Satzstrukturen
- Interpretation
- Exponentielles Wachstum
- Revanchismus
- Archaismus - was ist das?
- Delokalisierte Elektronen
- Locutus est...
- Was ist ein déjà vu?
- Vergleichende Grammatik des Deutschen und Lateinischen - Teil II: Formenlehre der Nomina und Pronomina
- Vergleichende Grammatik des Deutschen und Lateinischen - Teil I. Formenlehre der Verba
- Industrialisierung
- Synapsen
- Jeanne d' Arc
- GuV-Rechnung
- Ratschläge für einen guten Redner
- Das T von Latein
- Wann benutze ich das Plusquamperfekt?
- Aktiv- Passiv-Minderung
- Griechisch-othodox und russisch-orthodox - der Unterschied
- Anlage- und Umlaufvermögen
- Bilanz
- Anregungen für ein Zeitmanagement vor und während Lateinprüfungen
- Zeiteinteilung vor und während Latein-Klassenarbeiten
- Konzept für erfolgreichen Lateinnachhilfeunterricht
| Schauen Sie sich diesen und viele weitere Nachhilfelehrer genauer an: |

