Rechnungswesen: Aktiv- Passiv-Minderung
- Datum: 16.10.09
-
Thematische Einordnung:
Buchhaltung – Bestandskonten
- Tags: Aktiv_Passiv_Minderung, Bestandskonten, Buchhaltung
Vorab möchte ich gerne klären, was “Aktiv” und “Passiv” im Rechnungswesen überhaupt heißt.
Ein Aktivkonto ist ein Bestandskonto. Hier werden Vermögensteile gebucht, also Anlage- und Umlaufvermögen wie auch Forderungen an Debitoren. In der Bilanz finden wir die Aktiva links.
Wenn ein Betrag aufs Aktivkonto hinzugebucht wird, wird er auf der linken Seite eingetragen.
Wenn ein Betrag vom Aktivkonto abgezogen wird, wird er auf der rechten Seite eingetragen.
(jeweils im T-Konten-Modell)
Kurz gefasst: Aktivkonten nehmen im Soll zu und im Haben ab.
Weil man früher mit seinen Kunden höflicher umging als mit sich selbst, dachte man bei Forderungen an Debitoren: “SOLL er zahlen” (daher: Soll)
Ein Passivkonto ist auch ein Bestandskonto. Hier werden Eigen- und Fremdkapital gebucht (bei Personengesellschaften auch die Privatkonten) wie auch lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten an Lieferanten, an Beschäftigte, an Banken oder auch ans Finanzamt. In der Bilanz finden wir die Passiva rechts.
Wenn ein Betrag aufs Passivkonto hinzu gebucht wird, wird er auf der rechten Seite eingetragen.
Wenn ein Betrag vom Passivkonto abgezogen wird, wird er auf der linken Seite eingetragen.
(jeweils im T-Konten-Modell)
Kurz gefasst: Passivkonten nehmen im Haben zu und im Soll ab.
Weil man sich seine eigenen Schulden schonungslos vor Augen führen wollte, dachte man bei Verbindlichkeiten: “HABEN wir zu zahlen” (daher: Haben)
Aktiv-Passiv-Minderung heißt, dass sowohl ein Aktiv- wie auch ein Passivkonto wertmäßig abnimmt.
Beispiel: Wir zahlen einen 3-Monats-Kredit per Banküberweisung zurück: 3000,-€.
Wir buchen auf “Bankkonto” die Minderung auf der RECHTEN SEITE (Haben)
Wir buchen auf “Verbindlichkeiten” die Minderung auf der LINKEN SEITE (Soll)
Der Buchungssatz hieße also: Verbindlichkeiten an Bankkonto 3000 €
In der heutigen Praxis der EDV-Buchung erscheinen die Konten, auf die gebucht wird, oft untereinander; dennoch schätze ich das T-Konten-Modell, weil es die Kontenbewegungen so leicht überschaubar macht.
Literaturtipps & verwendete Quellen:
Schmolke/ Deitermann, Buchführung der Handelsbetriebe
Wiki-Autor:
| Name: | Michael T. |
| Alter: | 54 |
| Fach: | Latein |
| Ort: | Stuttgart |
| Preis: | 14,20 € |
Meine Lehrer und mein Vater haben mich sehr gefördert.1983 kam ich ohne Beruf nach Stuttgart zurück und fing mit Nachhilfe an, einfach weil es das war, was ich am besten konnte.Gerne denke ich mir auch "alternative" Lernmethoden oder -konzepte aus.
- Anfragen laufen schleppend?
- Indirekte Rede im Englischen
- Warum Latein-Vokabeln auch deutsch-lateinisch lernen?
- Ich spreche nicht Lateinisch
- stop smoking!
- Limerick - was ist das?
- Parthenogenese
- Nixons Rücktritt
- Geviert
- Vokabellernen II
- "bilateral"
- Si id faciat...
- "dormiens"
- Emphatische Satzstrukturen
- Interpretation
- Exponentielles Wachstum
- Revanchismus
- Archaismus - was ist das?
- Delokalisierte Elektronen
- Locutus est...
- Was ist ein déjà vu?
- Vergleichende Grammatik des Deutschen und Lateinischen - Teil II: Formenlehre der Nomina und Pronomina
- Vergleichende Grammatik des Deutschen und Lateinischen - Teil I. Formenlehre der Verba
- Industrialisierung
- Synapsen
- Jeanne d' Arc
- GuV-Rechnung
- Ratschläge für einen guten Redner
- Das T von Latein
- Wann benutze ich das Plusquamperfekt?
- Aktiv- Passiv-Minderung
- Griechisch-othodox und russisch-orthodox - der Unterschied
- Anlage- und Umlaufvermögen
- Bilanz
- Anregungen für ein Zeitmanagement vor und während Lateinprüfungen
- Zeiteinteilung vor und während Latein-Klassenarbeiten
- Konzept für erfolgreichen Lateinnachhilfeunterricht
| Schauen Sie sich diesen und viele weitere Nachhilfelehrer genauer an: |

