Wirtschaftslehre: Das Monopol
- Datum: 18.12.09
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Thematische Einordnung:
Volkswirtschaftstheorie
- Tags: Monopole
In einem Monopol haben wir am Markt eine Situation, in der es für ein wirtschaftliches Gut (Waren oder Dienstleistungen) nur einen einzigen Anbieter oder nur einen Nachfrager gibt.
Man unterscheidet zwischen einem Anbietermonopol und einem Nachfragermonopol, wobei letzteres in der Realität nur sehr selten vorkommt und daher hier aus der Betrachtung rausfällt.
Beim Anbietermonopol haben wir einen einzigen Anbieter am Markt, der die gesamte Nachfrage nach einem Gut bedient. Beispiele für Monopole in Deutschland sind zum Beispiel das Schienennetz der Deutschen Bahn, die Deutsche Telekom (bis Ende der 90er Jahre) und die Deutsche Post.
Die Problematik eines Monopols ist, dass es quasi keinem Wettbewerb ausgesetzt ist, und dadurch einen Preissetzungsspielraum bekommt um zusätzliche Gewinne einzufahren, die als Verlust der Konsumenten bezeichnet werden können.
Theoretisch ist der Ansatz für das Monopol:
p = Preis
x = Menge des Gutes
a = Prohibitivpreis (Der Preis am Markt den das preisunelastischste Individuum gerade noch für das Gut bezahlen würde)
c = Betrag für die Grenzkosten
PAF: Preisabsatzfunktion des Marktes (Gibt die gesamte Marktnachfrage an)
allgemeine Form der PAF: p=a-b*x
In diesem Beispiel nehmen wir für a den Wert 10 an und für b den Wert 0,5, die Grenzkosten c sind 2.
Nachfrage: p = a-b*x => p = 10-0,5*x
Grenzkosten: Gk = c = 2
Erlösfunktion allgemeine Form: E(x) = p * x – c ==> E(x)= ax- bx² -cx
In unserem Beispiel: (10-0,5x)*x – 2 = 10x – 0,5x² -2x
Wir leiten die Erlösfunktion nach x ab, um das Maximum der Funktion zu erhalten und bekommen somit die Gewinnfunktion:
allgemeine Form: G(x)= E´(x) = a – 2bx -c
Für unser Beispiel: G(x) = 10-x -2
Die Gewinnfunktion setzen wir gleich 0 und stellen diese Funktion nach x um und bekommen so die gewinnoptimale Menge für x.
Diese ist in diesem Fall: 10-x -2=0 => x = 8
Wir setzen x = 8 nun in die Nachfragefunktion oder auch Preisabsatzfunktion PAF ein:
p=10-0,5 * 8
=> p = 6
Der Monopolist bietet also in diesem Markt die Menge 8 ME zum Preis von 6 GE an.
Der Gewinn des Monopolisten ergibt sich aus den Erlösen:
Gewinn = 8ME * 6GE – 2GE * 8ME = 48 – 16 = 32
Dieses Ergebnis entspricht nicht dem volkswirtschaftlich optimalen Ergebnis, da der Monopolist eine geringere Menge zu einem überhöhten Preis anbietet.
Dies ist auch logisch, da er keine Konkurrenz am Markt hat und daher auch keinem Wettbewerb ausgesetzt ist.
Volkswirtschaftlich optimal ist die in einem Polypolmarkt, die ich später noch erläutern werde.
Wiki-Autor:
| Name: | Martin S. |
| Alter: | 27 |
| Fach: | Englisch, Mathematik, Wirtschaftslehr |
| Ort: | Münster |
| Preis: | 14,20 € |
Ich gebe gerne Unterricht, da ich sehr gut auch schwierige Inhalte mit eigenen Worten wiedergeben und erklären kann. Zudem kann ich die Inhalte auch pädagogisch wertvoll weitergeben durch meine Erfahrungen aus meinem Nebenjob im Fez in Kinderhaus.
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