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Ist für Schüler eine Armbanduhr in der „Generation Smartphone“ überhaupt noch sinnvoll?

Für Erwachsene ist die Armbanduhr mit der universellen Nutzung des Smartphones noch mehr zu einem modischen Accessoire geworden. Macht eine „analoge“ Uhr für Kinder deshalb auch keinen Sinn mehr?

Wann ein Kind „alt“ genug ist, um die Uhrzeit zu erlernen, ist eine Frage ohne eindeutige Antwort. Häufig liegt es an der Neugier und der Wissbegierde der Kinder, die sie dazu veranlasst, das Lesen der Uhr zu erlernen – oder sich eben erst später mit dem Thema zu beschäftigen. Dass meist mit einer gebastelten Uhr oder mit einem Uhr-Lernspiel gestartet wird, hat sich im Kindergartenalter mittlerweile eingebürgert. Ob die erste Armbanduhr dann als Präsent folgt oder als Motivation, die Uhr zu lernen, wird ganz unterschiedlich gehandhabt. Wichtig sind hingegen die Ausstattungsmerkmale der Uhr, die in jedem Fall kindgerecht sein sollten. Zunächst beginnen wir dem „Uhr lernen“, im Anschluss geben wir Tipps zur Wanduhr und Armbanduhr.

So lernen Kinder die Uhr spielend leicht

Hängt die Uhr im Zimmer, steht sie auf dem Nachttisch oder ist sie um das Handgelenk gelegt, ist es höchste Zeit, um die Uhr zu lernen. Wie das spielend einfach geht, verrät ein Beitrag unter gut-erklaert.de:

  1. Die drei Zeiger könnten – in einer dreiköpfigen Familie – die Familienmitglieder darstellen. Papa ist der kräftige Zeiger: der Stundenanzeiger. Mama ist der dünnere Zeiger: der Minutenzeigen. Und das Kind ist der hauchdünne und „rennende“ Sekundenzeiger.
  2. Zeiger drehen sich beim Rechtshänder immer in die Richtung der Schreib- bzw. Mal-Hand. So erfährt das Kind die Bewegungsrichtung der Uhr.
  3. Nun werden die vollen Stunden gelehrt. Diese werden immer angezeigt, wenn der Papa-Zeiger exakt auf einer Zahl steht und der Mama-Zeiger auf der 12. Tipp: Zu Beginn ist es sinnvoll, die Uhrzeit im 12-Stunden-System kennenzulernen. Es ist also 1 Uhr anstatt 13 Uhr. Ist das Kind sehr pfiffig beim Zählen auch über die zehn hinaus, kann es gut sein, direkt den kompletten Tagen – mit 24 Stunden – zu erklären.
  4. Halbe und viertel Stunden sind der nächste Schritt. Nun ist räumliches Denkvermögen gefragt, das nötig ist, um Viertelstunden und halbe Stunden auf dem Zifferblatt erkennen zu können. Spätestens mit diesem Schritt ist viel Geduld gefragt. Ist das Kind zahlentechnisch sehr begabt, macht es Sinn, hier bereits zu erklären, dass es sich um 15, 30 oder 45 Minuten handelt.
  5. Als Königsdisziplin beginnt nun das Training der genauen Zeitangabe – in 5er-Schritten bzw. minutengenau. Kennt sich das Kind gut auf dem Ziffernblatt aus, ist es nun möglich, einzuüben, wie viel Minuten „vor halb“ bzw. „nach halb“ es ist.

Wichtig ist beim Uhrlernen auch eine einheitliche Bezeichnung der Uhrzeigen. Spricht Mama von „Viertel vor elf“ und Papa von „dreiviertel elf“, ist die Verwirrung sonst komplett.

Die Wanduhr muss vor allem optisch glänzen

Bild 2

Abbildung 2: Soll eine Wanduhr im Kinderzimmer einziehen, so muss diese natürlich auch optisch passen. In dieses Mädchenzimmer passt eine rosa Uhr bestens.

Häufig hängt die Wanduhr schon im Kinderzimmer bevor das Kind selbst den Wunsch verspürt, das Lesen der Uhrzeit zu lernen, denn: Die Wanduhr ist auch ein Deko-Element. Gut, wenn die Eltern bereits bei der Wahl der Wanduhr den Geschmack des Kindes erahnen konnten. Da viele Wanduhren aber recht kunterbunt designt sind, sprechen sie Kinderaugen grundsätzlich an.

Beliebt waren, sind und bleiben Wanduhren mit Motiven der Lieblingshelden. So könnte die Racing-Uhr nach Lightning McQueen sich gut in einem Jungen-Zimmer machen. Bei den Mädchen zieht aktuell häufig Prinzessin Elsa ein. Doch auf Pferde, Autos und Laster dürfen auf den Wanduhren nicht fehlen.

Eine Wanduhr ist ein prima Weg, um das Uhrenlesen zu erlernen, denn: Die Zifferblätter sind meist recht groß, die Zahlen sind groß und gut zu erkennen und auch der wichtige große und kleine Zeiger sind gut erkennbar. Einen Nachteil hat die Wanduhr kaum, außer sie tickt zu laut oder verfügt gar über leuchtende Zeiger auf dem Zifferblatt. Ob dies den Schlaf beeinträchtigt, muss individuell geprüft werden.

Es gibt drei Varianten von Kinderuhren

Uhren können in dreierlei Varianten Einzug im Leben der Kinder halten:

  1. als klassische Kinder-Armbanduhr
  2. als Kinderwecker
  3. als Kinderzimmer-Wanduhr

Das ist bei der klassischen Kinder-Armbanduhr wichtig

Bild 1

Abbildung 1: Armbanduhren üben eine große Faszination auf Kinder aus. Bekunden sie aktives Interesse an Zahlen und der Uhr, ist es vielleicht der richtige Zeitpunkt für die erste Kinder-Armbanduhr.

Während ein Kind sich vermutlich immer für die Uhr entscheiden würde, die die Lieblingsfarbe hat oder das Lieblingsmotiv trägt, achten Eltern eher auf die Funktionen einer Kinderuhr sowie auf das Preis-Leistungsverhältnis. Eine große Auswahl hilft bei der Entscheidung, wobei die folgenden Faktoren ausschlaggebend sind:

  1. Das Design muss den Nachwuchs ansprechen.
  2. Die Materialien müssen haltbar und robust sein.
  3. Die Uhrzeit sollte mit Zeigern auf dem Ziffernblatt erscheinen, nicht in digitaler Form.
  4. Die Größe des Ziffernblatts und die Länge des Armbands sind entscheidende Kauffaktoren.

So muss der Kinderwecker funktionieren

Viele Kinder wünschen sich aus freien Stücken einen eigenen Wecker, schließlich sehen sie das piepende Uhrwerk auf dem Nachtkästchen von Mama und Papa stehen. Zu fördern ist dieser Wunsch in jedem Fall, denn ein Wecker am Bett steigert nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern hilft auch dabei, ein Zeitgefühl auszubilden.

Achtung: Der Digitalwecker ist zwar leichter lesbar, zerstört aber die Motivation, die Uhr mit dem Zifferblatt lesen zu lernen. Deswegen ist die Wahl eines analogen Weckers mit klassischen Ziffern empfehlenswert. Beim Testlauf sollte sich zeigen, ob das Ticken der Uhr zu laut ist und vielleicht sogar die Nachtruhe stört.

Abbildung 1: pixabay.com © airatic (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © Victoria_Borodinova (CC0 Public Domain)



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