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Inklusion

Das Thema Inklusion wird aktuell stark diskutiert. Was genau bedeutet Inklusion? Warum ist sie derzeit ein Thema? Welche Chancen bietet Inklusion und welche Grenzen gibt es? tutoria informiert über die wichtigsten Aspekte.

Was ist Inklusion?

Inklusion bezeichnet die vollständige und selbstverständliche Einbindung aller Menschen in die Gesellschaft. Ziel ist die umfassende Teilhabe aller an der Gesellschaft und zwar unabhängig von ihrer Herkunft, dem Geschlecht oder Alter sowie unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Einschränkungen wie etwa Behinderungen.

In der Wortbedeutung meint Inklusion „Einschluss“ oder auch „Dazugehörigkeit“. Im pädagogischen und gesellschaftlichen Kontext wird mit Inklusion die vollständige Einbindung aller Individuen und Gruppen in das Ganze bezeichnet, also in die Gesellschaft oder die Schule. Ist Inklusion dann nicht dasselbe wie „Integration?“ Unbestritten sind die gleichen Zielsetzungen von Integration und Inklusion, doch die dahinterstehenden Denkansätze und die Wege zum Ziel unterscheiden sich. Während Integration die Anpassung der Individuen oder einzelner Gruppen an das Gesamtsystem erforderlich macht, geht Inklusion einen Schritt weiter: Inklusion macht die Veränderung des bestehenden Gesamtsystems notwendig, so dass es den unterschiedlichen Bedürfnissen und Voraussetzungen aller entspricht und allen einen gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Unterschiedlichkeit wird bei Inklusion als Normalität betrachtet.

Exklusion, Inklusion,
  Integration

Hintergrund & Entwicklung

Die Vereinten Nationen haben 2006 die Behindertenrechtskonvention verabschiedet, die Deutschland im Jahr 2009 ratifiziert hat. Damit ist die Behindertenrechtskonvention rechtlich bindend.

Die Konvention verankert die umfassende und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen an der Gesellschaft als Menschenrecht. So wird in Artikel 3 „die Achtung vor der Unterschiedlichkeit von Menschen mit Behinderungen und die Akzeptanz dieser Menschen als Teil der menschlichen Vielfalt und der Menschheit“ formuliert. Daraus leiten sich unterschiedliche Gesellschaftsbereiche ab, in denen die umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten ist, z.B. Arbeit, Bildung, Mobilität, politische Rechte, Informationszugang uvm.

In Artikel 24 ist das Recht behinderter Menschen auf gleichberechtige und vollständige Teilhabe an Bildung festgeschrieben. Diese umfasst unter anderem

  • Zugang zum allgemeinen Bildungssystem, zum Grundschulunterricht und weiterführenden Schulen
  • wirksame individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen
  • Einstellung entsprechender Lehrkräfte, Schulung von Fachkräften
  • gleichberechtigter Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung, Berufsausbildung, Erwachsenenbildung und lebenslangem Lernen

Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auf Artikel 7 „Kinder mit Behinderungen“. Neben dem Recht auf Gleichberechtigung mit anderen Kindern wird ausdrücklich formuliert, dass bei „allen Maßnahmen, die Kinder mit Behinderungen betreffen, das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist“

Die UN-Behindertenkonvention verpflichtet Deutschland auf ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen. Konkret heißt dies, dass behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern unterrichtet werden. Um dies umzusetzen wurde ein nationaler Aktionsplan mit vielfältigen Maßnahmen verfasst. Dieser sieht unter anderem eine deutliche Ausweitung der Anzahl von Schülern vor, die inklusiv unterrichtet werden. Da Bildung Ländersache ist, liegt die konkrete Umsetzung in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer.

Inklusive Bildung an Schulen

Inklusive Bildung bedeutet im Grundsatz, dass behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam lernen. Bisher wurden Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf hautpsächlich in Förderschulen oder Förderzentren unterrichtet. Ein gemeinsamer, also inklusiver Unterricht, stellt das Schulsystem mit all seinen Akteuren und insbesondere die Schulen vor große Herausforderungen. Inklusion impliziert einen großflächigen Veränderungsbedarf in unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise:

Gebäude
Barrierefreier Zugang zu Schulgebäuden, Klassenzimmern, Toiletten, Pausen- und Freizeitbereich,…

Lehr- und Lernmaterialien
Ausstattung mit individuellen Lern-, Informations- und Arbeitsmaterialien, die den speziellen Bedürfnissen der Schüler entsprechen

Unterricht

  • Gemeinsamer Unterricht, der in Hinblick auf das Lernniveau, die Lernziele und den Lehrplan individuell gestaltet sind
  • Individuelle Lern-und Förderpläne
  • Zusätzlich personelle Unterstützung, etwa durch spezielle Lehrkräfte, Fachkräfte mit spezifischer pädagogischer oder therapeutischer Kompetenz

Einstellung, Haltung und Motivation
Eine inklusions-freundliche und akzeptierende Einstellung innerhalb der Schule, bei Schulleitungen, Lehrkräften, Schülern, Eltern usw.

Nachteilsausgleich
Maßnahmen zum Ausgleich spezifischer Einschränkungen und Beeinträchtigungen

Leistungsbeurteilung und Schulabschlüsse

  • Dokumentation und Bewertung der individuellen
  • Einheitliche Leistungsbewertung bei Abschlüssen

Übergangsgestaltung
Beratung und Unterstützung bei Bildungsübergängen wie Klassen- oder Schulwechsel, Übertritt in die Arbeitswelt

Bildungs- und Beratungsangebote an Schulen

Aus- und Weiterbildung, Kooperationen

  • Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, Schulleitungen, Beratungslehrern,...
  • Zusammenarbeit mit Experten unterschiedlicher Professionen

Schwierigkeiten und Kritikpunkte

Inklusion stellt das Bildungssystem insgesamt und seine Akteure vor große Herausforderungen. Daher wird sie aktuell häufig und kontrovers diskutiert.

Kritik richtet sich insbesondere auf die Rahmenbedingungen oder vielmehr das Fehlen derselben. Große Klassen, die nicht genug Möglichkeit für individuelle Förderung bieten, unzureichende Aus- und Fortbildung für Lehrer, mangelnde bauliche und sächliche Ausstattung der Schulen und zu wenig qualifiziertes Personal, z.B. in Form von Schulbegleitern, erschweren häufig die Umsetzung von Inklusion.

Lehrer fühlen sich oft mit dem Auftrag zur Inklusion überfordert oder auch alleingelassen und befürchten, weder den behinderten noch den nicht-behinderten Kindern im Unterricht gerecht werden zu können. Manche Lehrer glauben auch, dass nicht alle Arten von Behinderungen im gemeinsamen Unterricht inkludierbar sind und denken dabei etwa an Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsstörungen, die ein stark anti-soziales oder aggressives Verhalten zeigen: „So ein Kind kann Dir die ganze Klasse sprengen“.

Inklusion muss für den einzelnen Schüler nicht zwangsläufig ein Erfolg sein, sie kann auch misslingen. Passiert das, können die Konsequenzen für den betroffenen Schüler sehr negativ sein. Statt Inklusion erfährt er Ausgrenzung, ist nicht im Klassenverband integriert und macht die Erfahrung, dem allgemeinen Leistungsniveau nicht zu entsprechen. Solche Misserfolgserfahrungen können negative Auswirkungen auf sein Selbstvertrauen haben.

Diskutiert wird auch darüber, ob behinderte Kinder im Rahmen der Inklusion die notwendige Förderung erhalten, die sie benötigen. Oder ob dies in spezifischen Fördereinrichtungen mit speziell geschulten sonderpädagogischen Fachkräften nicht individueller und spezifischer möglich ist.

Schließlich wird die Frage gestellt, ob Inklusion im gegliederten, leistungsdifferenzierten deutschen Schulsystem flächendeckend umsetzbar ist. Das Bildungssystem ist in weiten Teilen auf Leistungsdifferenzierung angelegt: Schüler besuchen unterschiedliche Schulen entsprechend ihres Leistungsniveaus. Bedarf das Schulsystem einer grundlegenden Veränderung, um Inklusion richtig umsetzen zu können?

Weiterhin gibt es Befürchtungen, dass Inklusion um den Preis der Förderung leistungsstarker Schüler umgesetzt werden könnte.

Vorteile und Chancen von Inklusion

Die Vorteile der Inklusion liegen auf der Hand. Sie binden behinderte Kinder in die Regelschulen ein und ermöglichen ihnen einen gleichberechtigten Zugang zum deutschen Bildungsalltag. Sie ermöglicht ein Kennenlernen behinderter und nichtbehinderter Kinder und kann zu einem natürlichem und unverkrampften Umgang beitragen. So können behinderte und nichtbehinderte Kinder voneinander lernen, Verständnis füreinander und gegenseitige Unterstützung lernen. Damit stellt Inklusion in der Praxis auch für die nicht-behinderten Kinder ein großes Lern- und Erfahrungsfeld dar, insbesondere im Bereich der Sozialkompetenzen, der Toleranz und der Unterstützung.

Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin, dass sich die Leistungen behinderter Kinder in einem inklusiven Schulangebot deutlicher verbessern als in speziellen Fördereinrichtungen. Wobei dies hauptsächlich für Schüler mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ gilt. Auch gibt es Hinweise darauf, dass Schüler eines gemeinsamen Unterrichts häufiger einen qualifizierenden Schulabschluss erreichen als ihre Mitschüler in der Förderschule. Darauf weist die Bertelsmannstudie zur Inklusion hin.

Insbesondere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich „Lernen“ erscheinen, unterschiedlichen Untersuchungen zufolge, besonders erfolgreich inkludierbar. Sie weisen gegenüber ihren Mitschülern der Förderschule die deutlichsten Lernerfolge auf. Kinder mit einer sprachlichen Behinderung dagegen zeigen häufig weniger deutliche Erfolge durch inklusive Beschulung.

Inklusion in der Praxis

Inklusive Bildung bedeutet, dass Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam lernen – ein Konzept, dass das Schulsystem teilweise vor große Herausforderungen stellt. In Deutschland besuchen aktuell etwa 28 Prozent von rund 500.000 Kindern mit Behinderungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf eine Regelschule. Soweit die Zahlen. Aber wie sieht Inklusion eigentlich in der Praxis aus?

tutoria sprach mit Annette Grandke, die an einer Grundschule in Erlangen einen blinden Jungen in ihrer Klasse unterrichtet.

 

tutoria: Welche Bedeutung hat der Begriff „Inklusion“ für Sie?
Annette Grandke (AG): Seit jeher unterrichtet die Lehrkraft in einer Klasse Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen in den Bereichen Begabung, Interesse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Diese Bandbreite stellt die eigentliche Herausforderung an den Lehrer dar. Hochbegabte müssen genauso „inkludiert“ werden wie Kinder mit Lernproblemen. Insofern gab es Inklusion schon immer. Neu ist nun, dass Kinder, die bisher in besonderen Fördereinrichtungen unterrichtet wurden, am Unterricht der Regelschulen teilhaben sollen. Der Unterricht muss so gestaltet sein, dass alle Kinder auf ihrem Niveau lernen und gute Lernschritte gehen können.

Was genau sind für Sie die Chancen von Inklusion?
AG: Chancen sehe ich für alle Beteiligten: Die inkludierten SchülerInnen partizipieren am „wirklichen Leben“, werden nicht in einem „Schonraum“ unterrichtet. Die Kinder der Regelklasse erleben die inkludierten Schüler durch das gemeinsame Lernen als ganz normale, gleichwertige Mitglieder. Soziales Lernen (Hilfsbereitschaft, Empathie, Rücksichtnahme) erfolgt ganz natürlich. Die Umsetzung von Inklusion bedeutet auch für die Schulentwicklung eine große Chance: Der Unterricht muss flexibler, offener gestaltet, der Schultag sinnvoll rhythmisiert werden, um den Bedürfnissen aller gerecht zu werden. Teamarbeit an der Schule sowie zwischen Pädagogen unterschiedlicher Bildungseinrichtung sind Teil gelungener Inklusionsarbeit.

Sie haben ja einen blinden Jungen in Ihrer Klasse. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, wie seine Mitschüler mit ihm umgehen?
AG: Zunächst, also in den ersten Tagen in der 1. Klasse, war Peter* natürlich etwas Besonderes. Die Kinder verhielten sich unterschiedlich: Manche suchten seine Nähe, wollten neben ihm sitzen oder ihm in verschiedenen Situationen helfen. Es war für mich erstaunlich und auch sehr erfreulich, wie viel Verantwortungsbewusstsein die sechsjährigen Kinder zeigten, sei es, wenn sie Peter zur Toilette begleiteten oder mit ihm die Pause im Hof verbrachten. Nach einiger Zeit wusste ich genau, dass ich mich auf die meisten Kinder unbedingt verlassen konnte. Peters „Anderssein“ irritierte einige wenige Kinder. Sie begegneten ihm anfangs reserviert und zurückhaltend. Je länger sich die Kinder aber kannten, umso vertrauter und selbstverständlicher wurde ihnen der Umgang mit dem blinden Mitschüler. Und so dauerte es nicht lange, bis die Kinder ihm nicht mehr mit besonderer Rücksicht begegneten, sondern beim Spielen und Lernen sogar zu vergessen schienen, dass Peter blind war.

Mit seiner Sehbehinderung kann er nicht völlig „normal“ am Unterricht teilnehmen, also beispielsweise Tafelbilder sehen. Wie gehen Sie damit um und inwieweit passen Sie den Unterricht darauf an?
AG: Als „Dolmetscherin“ oder sagen wir besser als seine „Brille“ fungierte in vielen Phasen des Unterrichts die Schulbegleiterin, die Peter während des Unterrichts zur Seite stand und erklärte, was an der Tafel stand. Die Behinderung Peters versuchte ich zu nutzen, um die Mitschüler zu zwingen, sich genau auszudrücken und Erklärungen möglichst präzise zu formulieren. Gerade im Deutschunterricht (z. B. bei der Erarbeitung einer Bildergeschichte) lernten die Kinder auf diese Weise das genaue Hinschauen und das verständliche und logische Erzählen. Nicht immer konnte Peter Arbeitsaufträge auf die gleiche Weise bearbeiten wie der Rest der Klasse. Oftmals mussten Arbeitsblätter oder Arbeitsmittel für ihn modifiziert werden.

Wurden Sie als Lehrerin besonders auf diesen Fall vorbereitet bzw. geschult?
AG: Nein, überhaupt nicht. Peter war das erste blinde Kind in unserer Schule. Meine Schulleiterin überließ mir die freie Entscheidung, mich für oder gegen die Aufnahme des blinden Kindes auszusprechen. Eine besondere Vorbereitung, z. B. in Form einer Fortbildung, haben meine Kolleginnen und ich nie erhalten. Während des Schuljahres stand uns allerdings eine Fachkraft (= Sonderschullehrerin) vom MSD (=Mobiler Sonderpädagogischer Dienst) zur Verfügung, die bestenfalls einmal wöchentlich für zwei Unterrichtsstunden in die Schule kam, mit Peter arbeitete oder uns Lehrerinnen unterstützte und beriet.

Wie gehen Sie bzw. Ihre Kollegen mit einer schwierigen Situation um?
AG: Peter ist ein ganz normales, aufgewecktes Kind, das sich in seinem Sozialverhalten nicht von sehenden Kindern unterscheidet. Es bedurfte also keiner außergewöhnlichen pädagogischen Maßnahmen, um evtl. schwierige Situationen zu meistern. „Schwierige Situationen“ sehe ich eher darin, dass wir Lehrer an der Regelschule nicht fachlich ausgebildet sind. So beherrschen wir die Blindenschrift nicht, es fehlen uns die Arbeits- und Anschauungsmittel für die Vermittlung von Inhalten, um nur zwei wichtige Aspekte zu nennen. Darüber hinaus mangelt es den Lehrkräften an Zeit, den blinden Kindern die Inhalte auf entsprechende Weise zu vermitteln. Zwar steht blinden Kindern immer eine Schulbegleitung zur Verfügung, diese darf aber von Gesetz wegen die Lehrkraft nicht beim Unterrichten unterstützen.

Gibt es weitere Inklusionsklassen an Ihrer Schule?
AG: Nein, es gibt aber in etlichen Klassen SchülerInnen mit besonderem sonderpädagogischen Förderbedarf. Im Übrigen hat sich das Lehrerkollegium einstimmig für die Aufnahme des blinden Jungen entschieden. Das ist sehr wichtig, denn Inklusion kann nur gelingen, wenn alle die gemeinsame Beschulung begrüßen.

Können andere Schulen von Ihnen lernen?
AG: Lernen und Erfahrungen machen muss jede Schule für sich selbst. Wir können nur Mut machen, es uns nachzutun. Jeder Fall von Inklusion ist anders gelagert, ich kann nicht voraussagen, ob sie gelingen wird. Aber ich weiß, dass man dem behinderten Kind wie auch der entsprechenden Schule mit all ihren Schülern und Lehrkräften eine Chance geben sollte.

Was würden Sie skeptischen Eltern entgegnen, die befürchten, dass Kinder mit Handicap das Lerntempo der ganzen Klasse beeinträchtigen?
AG: Zum einen würde ich gerne um Verständnis für die besondere Situation von Eltern mit behinderten Kindern werben. Würden sich Eltern nicht auch Offenheit und Toleranz von anderen wünschen, wenn sie selbst ein behindertes Kind hätten? Auf der anderen Seite lernen alle Beteiligten von- und miteinander – und zwar fürs Leben. Was macht es da aus, ob in der 1. Klasse der Buchstabe N in der 1. oder in der 2. Oktoberwoche gelernt wird?

Frau Grandke, vielen Dank für das Gespräch und einen guten Start ins neue Schuljahr!

Annette Grandke ist Lehrerin an einer Grundschule in Erlangen. Sie unterrichtet in den Klassenstufen 1 und 2 und freut sich darauf, im kommenden Schuljahr wieder eine 1. Klasse übernehmen zu können.

* Name geändert

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