Diese Website verwendet Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und interessenbezogene Anzeigen. Indem Sie diese Website weiter nutzen, erklären Sie sich mit dieser Verwendung einverstanden. Weitere Informationen

Ohne Moos, nix los - aber wie viel Taschengeld ist richtig?...

Spätestens in der Grundschule fragen viele Kinder bei Ihren Eltern nach Taschengeld. Neben der Festlegung der Höhe sollten einige weitere Punkte im Umgang mit Taschengeld beachtet werden. ...

Image

„Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.“

Sprüche wie diesen kennen wohl die meisten aus ihrer Kindheit. Im Vordergrund steht, Kindern den Umgang mit Geld bewusst zu machen. In diesem Zusammenhang denken viele Eltern auch über das Taschengeld ihrer Kinder nach. Sollten Kinder Taschengeld bekommen? Wenn ja, wie viel ist sinnvoll und was gibt es zu beachten?

Warum sollten Kinder Taschengeld bekommen?

Nur wenn Kinder über eigenes Geld verfügen, können sie den richtigen Umgang damit erlernen. Es reicht nicht aus zu beobachten, wie die Erwachsenen Geld ausgeben. Es genügt auch nicht, nur zu hören, was teuer ist oder was man sich nicht leisten kann. Kinder müssen verstehen lernen, dass Geld nicht unbegrenzt vorhanden ist. Ab einem gewissen Alter macht es daher Sinn, die Kinder selbst in die Verantwortung zu nehmen und zu ihrem eigenen Finanzverwalter zu machen.

Wie viel ist sinnvoll?

Im Grundschulalter reichen 1-2 Euro pro Woche völlig aus, um den Wert des Geldes langsam zu erlernen. Mit dem Alter des Kindes steigen sogleich die Ansprüche an. Damit sollte sich auch das Taschengeld altersangepasst entwickeln. Ab 10 Jahren empfiehlt sich eine monatliche Auszahlung von etwa 13-15 Euro. Die Höhe kann mit steigendem Alter natürlich auch verhandelt werden. So fällt das Taschengeld vielleicht höher aus, wenn Jugendliche auch für Schulsachen oder Kleidung selbst aufkommen.

Was ist sonst noch wichtig?

Damit sich der gewünschte Lerneffekt einstellt, sind folgende Punkte wichtig:

  • Taschengeld immer regelmäßig auszahlen: So können sich Kinder darauf verlassen und sich Gedanken über die Verwendung machen.
  • Keine Kaufentscheidung als Elternteil treffen: Eltern können beraten, aber die Prioritäten sollten Kinder selbst setzen.
  • Taschengeld ist kein Erziehungsmittel: Taschengeld sollte gezahlt werden, unabhängig davon, ob das Kind immer brav war oder nicht.
  • Keine Taschengeld-Nachzahlungen bei „Pleiten“: Am Besten besprechen, wie diese Notlage entstanden ist und in Zukunft verhindert werden kann.

Mit diesen Tipps können die Kleinen Schritt für Schritt finanzielle Organisation üben. Und so wird mit Blick auf den Taler hoffentlich auch stets der Pfennig geehrt…

Zurück nach oben Zurück: Faszination Facebook Vorwärts: Smartphones fuer Kinder
'