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Faszination Glimmstängel: Was tun, wenn mein Kind raucht?'

Jeder kennt sie – die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln: „Rauchen kann tödlich sein!“ Doch lassen sich Jugendliche davon abschrecken? Viele Eltern sind ratlos, wenn es um das Thema Rauchen geht und möchten ihre Kinder davor schützen. Was Eltern tun können, damit ihr Kind nicht zur Zigarette greift.'

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Warum Jugendliche rauchen?

Ein Grund warum Jugendliche zu Rauchen beginnen, kann Nachahmung sein. Eltern vergessen oft, dass sie auch hier als Vorbild fungieren. Kinder könnten denken, was schadet es mir, wenn meine Eltern es auch tun? Nur wenige Jugendliche wissen jedoch, dass die Inhaltsstoffe in jungen Jahren noch viel, viel schädlicher sind. Der soziale Druck spielt dann vor allem in der Pubertät eine enorme Rolle. So will man als Heranwachsender kein Außenseiter sein. Zugehörigkeit und Anerkennung sind wichtige Werte. Auch die Werbung spielt eine bedeutende Rolle, wie das Rauchen von Kindern wahrgenommen wird. So transportieren Werbefilme und -Slogans Bilder wie Coolness, Lässigkeit und Unbeschwertheit in unsere Köpfe. Eine Erscheinung, die gerade für Jugendliche attraktiv sein kann und die Faszination der Zigarette erklären mag.

Prävention lohnt sich!

Viel zu oft wird das Rauchen einfach nur verboten. Doch Verbotenes hat seinen Reiz und viele Jugendliche werden früher oder später schon allein aus Neugier zur Zigarette greifen. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Eltern frühzeitig Ihren Kindern die Gefahren des Rauchens bewusst machen. Vor allem kleine Kinder stehen dem Thema eher skeptisch gegenüber. Da im jungen Alter der Druck von außen auch noch nicht so groß ist, lohnt es sich sehr bereits dann präventiv Gespräche über die Gefahren zu führen. Jugendliche dagegen lassen sich nur selten von langfristigen Folgen abschrecken. Hier hat es sich als wirkungsvoll gezeigt, eher kurzfristige Folgen des Rauchens hervorzuheben. Stinkende Klamotten, schlechter Atem, Abhängigkeit – ist das für Ihr Kind attraktiv?

Mein Kind raucht – was nun?

Auch wenn Sie sich präventiv um die Vermeidung des Rauchens bemüht haben, kann es sein, dass Ihr Kind durch den sozialen Kontext in Versuchung gerät und zu rauchen beginnt. Am Wichtigsten ist dann, dass Sie Ruhe bewahren auch wenn die Aufregung groß ist. Sprechen Sie Ihr Kind in einem ruhigen Moment an und reden Sie offen miteinander über das Thema. „Warum hast du angefangen? Was erhoffst du dir davon? Wie fühlst du dich beim Rauchen?“ Seien Sie verständnisvoll – Vorwürfe sind eher kontraproduktiv. Dagegen ist es gut, wenn Sie sachlich argumentieren und aussprechen was Sie sich wünschen. So wird Ihr Kind Sie ernst nehmen und hoffentlich über die Zeit seine Einstellung zum Thema Rauchen verändern.

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