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Geschichte: Wann und wo wurde der muslimische Glauben gegründet oder ausgerufen?

Im Jahre 610 n. Chr. begannen die ersten Offenbarungen des Korans an den Propheten Muhammad, den Gesandten Gottes (“rasul allah”). Der Prophet Muhammad befand sich in einer Höhle auf dem Berg Hira`, außerhalb von Mekka gelegen. Da kam der Erzengel Gabriel zu ihm und befahl ihm, zu lesen oder vorzutragen – ar. “iqra`!”; von dieser Wurzel ist auch das Wort qur’an (Koran) abgeleitet, das wörtlich “Vortrag, Rezititation” bedeutet. Muhammad verkündete die empfangenen Offenbarungen seinen Mitmenschen und forderte sie auf, an den einzigen Gott zu glauben. Bis zu jenem Zeitpunkt herrschte bei seinem Volk ein polytheistischer Glaube. Mit der Zeit schlossen sich immer mehr Leute Muhammad an, was den Widerstand der tonangebenden Familien Mekkas zur Folge hatte. Schließlich kam es zur Hidschra (Auswanderung) des Propheten von Mekka nach Medina im Jahre 622, mit der auch die islamische Zeitrechnung begann. In Medina hatte der Prophet eine einflussreichere Stellung inne als in Mekka: er war nun ein Herrscher mit politischer, militärischer und religiöser Machtbefugnis. 630 eroberten Muhammad und seine Anhänger Mekka; auch sonst erweiterten die ersten Muslime ihr Gebiet durch Kriege und Verhandlungen.

632 starb der Prophet. Nach seinem Tod breitete sich der islamische Glauben mit großer Geschwindigkeit in alle Richtungen aus; auf der arabischen Halbinsel, nach Afrika, Persien und Zentralasien, in die Türkei, nach Afghanistan und Indien und 711 mit dem muslimischen Einfall in Spanien sogar nach Europa.

Das Wort “Islam” bedeutet “Unterwerfung” und meint das Ausrichten des eigenen Lebens nach den Geboten Gottes. Heutzutage gibt es ca. 1,4 Milliarden Muslime auf der Welt.

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